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Alexander A. Gronau, visionärer Schriftsteller und mutiger Rebell, gründete den freien Autorenverlag Bibliothek Nemeton, der auf Außergewöhnliches statt auf Massenware setzt. Geboten werden bibliophil gestaltete Bücher - poetisch, phantastisch, episch - , die sich gezielt an den mündigen Leser wenden, nicht aber an jene, die mit den immer gleichen Bertelsmannpublikationen zufrieden sind, die als Fast-Food-Lektüre jeden Buchladen in Massen überhäufen. Wer außergewöhnliche Entdeckungen machen will, wird sich auf diesen Verlagsseiten wohlfühlen. Alexander A. Gronau bietet dem Leser eine faszinierend neuartige und im besten Sinne utopische Literatur. Gronau will mit seinen Werken entgrenzen und herausfordern. Und das in einer Zeit, in der die Massenmedien die Menschen größtenteils mit Seichtem geistig narkotisieren. Gronaus Bücher hingegen rufen den Leser wach. "Die Phantasie des Lesers soll freigesetzt sein, wie er es selbst noch nicht erlebt hat!" beschreibt Gronau eines seiner Ziele. "Wir benötigen neue Vorstellungswelten und die Neugierde diese zu erkunden. Die enormen Krisen unserer Zeit legen das fehlerhafte Weltbild unserer Gesellschaft offen. Das gleiche Denken, das all die Katastrophen verursacht, wird sie nicht lösen können." formuliert er treffsicher. Und Gronau verfügt über die Begabung uns mit atemberaubend vielschichtigen Geschichten diese lebenswichtigen Horizonte zu erschreiben. Er tut dies in seinen Werken ohne falsche Tabus und die übliche Verdrängung von Schattenthemen. Allein schon dadurch bricht er das gängige Wirklichkeitsbild. Und es entstehen Bücher, die spannender als jeder Unterhaltungsroman sind. Berauschend Schöngeistiges statt belangloser Mainstream sind das als Leseabenteuer zu durchschreitende Ergebnis seines langjährigen Schaffens. Gronaus Literatur begeistert den, der noch Geist besitzt! Alexander A. Gronau bietet sicherlich die anspruchsvollste deutschsprachige Phantastik der Gegenwart; er geht aber mit seiner enormen Poetik weit über diese Gattung hinaus. Daher formuliert er auf seinen Verlagsseiten in künstlerischer Freiheit und ohne übliche Marktzensur ein neues Genre, dem es um die innere Schicht der Wirklichkeit geht: Visionärer Literatur. In der Literaturbranche gibt es kaum mehr unabhängige belletristische Verlage, da immer weniger Buchhändler innovative Publikationen abseits des mittlerweile eine Art "Staatsverlag" darstellenden Bertelsmannkonzerns führen. Und das obgleich die Publikumsverlage aus dem Konzernhaus seit langem keinen Mut mehr zu kritischer, anspruchsvoller Literatur haben; Poetisches wird gänzlich gemieden. „Eine Zeit aber, die das Poetische als etwas Seelisches und Komplexes fürchtet und ablehnt, gleicht einem Menschen, der seine Träume scheut und dadurch in einer Abspaltung zu seinem Unbewußten lebt." sagt Gronau. Seine Bibliothek Nemeton stellt hierzu eine bewußte Gegenbewegung dar, der sich mündige Leser anschließen sollten, um einen kreativen Wandel zu befördern. Einzigartig am Verlagskonzept von Bibliothek Nemeton ist zudem der Besondere Service einer literarischen Post aus der Autorenwerkstatt, die der Leser per E-Mail frei erhält sobald er das erste Buch erstanden hat. In Gronaus Werken überlagern sich Wirklichkeiten, das Visionäre und Poetische ist Teil der Realität, bekannte Grenzen werden auf das Phantastischste aufgebrochen. Das findet einen faszinierenden Ausdruck, wenn dem Tagebuch-Roman "Der Gedankenaufzeichner" ein Gedichtblatt des fiktiven Dichters einer nahen Zukunft beigelegt ist oder der keltischen Nacherzählung "Der erste Zweig des Mabinogi" ein Laubblatt des mythischen Roten Waldes Glynn Chuch. Beides bringt den Leser mit den Geschichten in eine sinnhafte Berührung. Diese Besonderheiten in der Buchgestaltung unterstreichen den außergewöhnlichen Charakter des Autorenverlages Bibliothek Nemeton.
Die Poesie zu kommerzialisieren heißt für Gronau, "ihr das Holz zu nehmen, aus dem ihr Feuer brennt. Sie kann nicht normiert sein, weil sie ihrem Wesen nach immer neue Wege aufspüren will; sie drängt ins Unbegrenzte und ist allein dadurch schon immer den mächtigen Institutionen verdächtig". In seinem Schreiben ist spürbar, daß für diesen Autor Geschichtenschreiben damit gleichbedeutend ist, die inneren Schichten des Menschen und der Welt freizulegen; dabei rückt er die poetische Begabung als etwas Visionäres ins Zentrum seines Schaffens. Ab und an sucht Gronau für seine Bücher die Zusammenarbeit mit Künstlern. So illustrierten Daniel Castagnaro und Stella Springhart denkbar stimmungsvoll die phantastisch-surreale Novelle Masken der Macht beziehungsweise das Kinderbuch Ferius Feenuß in der Anderswelt. Andere Bücher gestaltet er bis zum Cover vollständig aus eigener Hand, teilweise unter Verwendung älterer Kunstwerke. Diese Entstehung der Bücher aus einem kreativen Guß ist beinah einzigartig. In der Regel hat ein Autor seine Urheberrechte für eine Veröffentlichung an den Verlag abzutreten, der häufig starke Eingriffe am Inhalt vornimmt. Die uneingeschränkte Eigenregie des Autors Alexander A. Gronau spricht aus jeder Zeile seiner in einem natürlichen Wachstumsprozeß entstandenen Werke. Der mündige Leser ist aufgerufen diesen Unterschied zu entdecken!
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Bis weit nach der Bronzezeit besaß der Mensch ein Vorstellungsvermögen, das über seine Alltagswelt hinausging, das Pflanzen, Felsen und Tiere beseelt wahrnahm; seine Weltanschauung war umfaßend. Er integrierte alle Erfahrungen in sein Denken und kannte in seinen zumeist demokratisch orientierten Gesellschaften keine Randgruppen, keine Religionskriege, keinen Rassismus. Die gewaltsame Zwangschristianisierung des gesamten europäischen Kontinentes hat dieses wertvolle Erbe zerstört und mit seinem Feudalwesen im Mittelalter über 90 Prozent der Bevölkerung in einem "Gottesstaat" zu Leibeigenen gemacht. Die Natur wurde buchstäblich entseelt, die Frau als ein dämonisches Tier betrachtet, Sündenfall, Hölle und Teufel erfunden und unzählige Menschen als Andersdenkende gefoltert und verbrannt. Erstmals herrschte in Europa ein rein männliches Gottesbild, dessen Unausgewogenheit noch heute Folgen zeitigt. Die Erde wurde nicht mehr als lebenspendende Göttin verehrt sondern erst zum Hort der Hölle, dann zum Objekt der Ausbeutung herabgesetzt. Kaum ein Europäer weiß heute noch etwas über all die vielschichtigen, von den Kirchen gezielt vernichteten europäischen Weltvorstellungen, welche die Menschen einen gesunden Mensch-Natur-Bezug und häufig gleichgestellte Partnerschaften leben ließen. Auch hierüber möchte ich aufklären, trotzdem ich weiß, daß eine umfassende Kritik am kirchlichen Christentum ein massives Tabu ist. Doch wenn diese Kritik niemand wagt, wird unsere Gesellschaft viele unreflektierte Schattenseiten nie überwinden. Wir sind nicht da, um uns die Erde Untertan zu machen, wie geisteskrank ist ein solches Ansinnen? Letztlich wird es der Menschheit den ökologischen Untergang bescheren, wenn diese nicht die patriarchalen Denkmuster des Monotheismus und des Kapitalismus überwindet."
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