Kredo Bibliothek Nemeton



Lassen Sie sich mystifizieren, entgrenzen und herausfordern!

Alexander A. Gronau ist Dichter und Torhüter epischer Welten. Er gründete als ein Schriftsteller mit außergewöhnlich hohem künstlerischen Anspruch und mutiger Rebell den freien Autorenverlag Bibliothek Nemeton, um Raum für seine Visionäre Literatur zu schaffen, die den Leser mystifizieren, entgrenzen und herausfordern will. Die Lebensrealität, die sich der Mensch geschaffen hat, ist allzu profan geraten, die gesellschaftlichen Verhältnisse werden kälter und pervertieren. Gronaus Bücher entheben den Leser einer entstellten Welt und lassen ihn das Leben und das Mythische der Realität neu entdecken. Kühne Horizonte, seelische Landschaften und ungeahnte Vorstellungswelten eröffnen seine edlen Werke. Der Leser betritt in Gronaus Geschichten buchstäblich den Ort hinter dem Raum und wird diesen als die eigentliche Wirklichkeit erfahren.

Gronau setzt mit Bibliothek Nemeton auf Außergewöhnliches statt auf Massenware. In einer Zeit, da die Medien mit destruktivem Gewaltkitsch überfüllt sind, setzt er gezielt auf das Edle. Geboten werden bibliophil gestaltete Bücher - poetisch, phantastisch, episch - die sich an den mündigen Leser wenden. Wer außergewöhnliche Entdeckungen machen will, wird sich auf den hiesigen Verlagsseiten wohlfühlen. Alexander A. Gronau eröffnet mit seinen kunstvollen Werken neue Gefilde, die es so in der Literatur noch nicht gegeben hat. Sie können als Leser an diesem schöngeistigen Abenteuer Anteil haben. Es wird Ihr Leben bereichern, da es Sie entgrenzen und erhebend mystifizieren wird. Gronaus Bücher begeistern bereits viele tausend Leser.

In Gronaus Werken überlagern sich Wirklichkeiten, das Visionäre und Poetische ist Teil der Realität, bekannte Grenzen werden auf das Phantastischste aufgebrochen. Das findet einen faszinierenden Ausdruck, wenn dem Tagebuch-Roman "Der Gedankenaufzeichner" ein Gedichtblatt des fiktiven Dichters einer nahen Zukunft beigelegt ist oder der keltischen Nacherzählung "Der erste Zweig des Mabinogi" ein Laubblatt des mythischen Roten Waldes Glynn Chuch. Beides bringt den Leser mit den Geschichten in eine sinnhafte Berührung. Diese Besonderheiten in der Buchgestaltung unterstreichen den einzigartigen Charakter des Autorenverlages Bibliothek Nemeton. Die edle Buchreihe erscheint komplett in einem handgefertigten Großformat mit rotgoldenem Kopfschnitt und wird in einer Manufaktur gefertigt. Jedes Exemplar wird eigens vom Autor signiert.

Authentizität und Handgemachtes

statt Massenware machen

Bibliothek Nemeton aus.


Der Verlag bietet manufakturgefertigte Bücher

im
Großformat und mit rotgoldenem Kopfschnitt.

Vom Satz bis zum Druck alles aus einer (Autoren)Hand

Kontaktadresse Autorenwerkstatt

Alexander A. Gronau:

leserpost@bibliotheknemeton.de



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Einzigartig am Verlagskonzept von Bibliothek Nemeton ist zudem der Besondere Service einer literarischen Post aus der Autorenwerkstatt, die der Leser per E-Mail frei erhält sobald er ein Buch erstanden hat. Der Verlag stellt zudem die einzige Buch-Manufaktur eines Autors dar, die Gronau in künstlerischer Unabhängigkeit betreibt. Dies ist weltweit ein absolutes Novum!

Alexander A. Gronau will den Leser mit seiner Poetik nachhaltig mystifizieren, entgrenzen und herausfordern. Er kreiert eine neuartige und im besten Sinne utopische Literatur. Er stellt sich als Dichter bewußt gegen die Kommerzliteratur unserer Tage. Und das in einer Zeit, in welcher der Deutsche Literaturbetrieb nurmehr von einem einzigen Konzern bestimmt wird, nämlich Bertelsmann. Dem Konzern gehören bereits alle marktführenden belletristischen Verlage. Hunderte verschiedene Verlagsnamen täuschen geschickt darüber hinweg. Daher überfluten seit Jahren identisch aufgemachte Publikationen als Fast-Food-Lektüre die Buchläden, poetisch wertvolle und kritische Bücher verschwinden aus den Verlagsprogrammen. Es ist naiv zu glauben, daß Massenmedien keine bestimmten Interessen verfolgten; sie manipulieren Meinungen und narkotisieren die Menschen mit Seichtem. Gronaus Bücher hingegen rufen den Leser wach. Alexander A. Gronau zählt zu den wenig wirklich freien Autoren des Landes. Somit kann der Leser auf diesen Seiten eine Seltenheit erlesen: Bücher, die sich über jede Marktzensur hinwegsetzen, das Bewußtsein erweitern und den Leser zu mystifizieren vermögen.


Die Zeichen der Zeit verlangen nach einer neuen Tiefe

Aufruf zum Wandel: Offener Brief des Schriftstelleres Alexander A. Gronau aus Anlaß globaler Katastrophen

Der Mensch zerstört die Welt, in der er lebt, gerade weil er sie nurmehr als ausbeutbare Masse betrachtet, ihre eigentlichen Bedeutungsebenen nicht mehr wahrnimmt. Es stimmt also etwas Zentrales mit dem Weltbild des Menschen nicht. Hier setzt Alexander A. Gronau als Dichter und visionärer Schriftsteller an.

Gronau wurde von den Dakotaindianern adoptiert, bei denen er länger lebte. Er befindet sich in einem Bündnis mit dortigen Schamanen wie Ältesten und studierte jahrzehntelang alteuropäische Kulturen. So weiß er, ursächlich bewirkten die heutigen Weltreligionen die Abspaltung des Menschen von der Natur, da sie die Welt selbst entheiligten. Päpste untersagten den indigenen Völkern Europas unter Todesstrafe weiter zu Bäumen, Quellen und Naturheiligtümern zu beten. Es ist kein Wunder, daß der heutige Mensch keinen sinnhaften Bezug zur Welt mehr hat und gar nicht mehr begreift, was es bedeutet, daß das Leben von der Erde kommt. Dieses Geheimnis des Lebens ist in keinster Weise begriffen. Gronaus Bücher bringen den Leser mit den eigentlichen Ebenen des Lebens, die unsere Kultur vollständig verkennt, auf das Berauschendste in Berührung.


Auch aus der Überwindung unreflektierter Tabus unserer Gesellschaft erwächst aus Gronaus Poetik eine unbändige Kraft, die für den heutigen Europäer entgrenzend ist. "Die Phantasie des Lesers soll freigesetzt sein, wie er es lesend noch nicht erlebt hat!" beschreibt Gronau eines seiner Ziele. "Wir benötigen in der heutigen Zeit der globalen Krisen endlich neue Vorstellungswelten, und die Neugierde diese zu erkunden. Die enormen Krisen unserer Zeit legen das fehlerhafte Weltbild unserer Gesellschaft offen. Das gleiche Denken, das all die Katastrophen verursacht, wird sie nicht lösen können." Gronau verfügt über die grandiose Begabung uns mit atemberaubend vielschichtigen Geschichten diese lebenswichtigen Horizonte zu erschreiben. Er tut dies in seinen Werken ohne die übliche Verdrängung von Schattenthemen. Es entstehen daraus Bücher, die spannender als jeder Unterhaltungsroman sind. Berauschend Schöngeistiges statt belangloser Mainstream sind das als Leseabenteuer zu durchschreitende Ergebnis seines langjährigen Schaffens. Gronaus Literatur begeistert den, der noch Geist besitzt! Sie durchbricht das herkömmliche Wirklichkeitsbild.

Alexander A. Gronau
Torhüter epischer Welten
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Gronau tritt mit seinen Werken vollständig aus den Grenzen unserer Gesellschaft heraus. Daraus eröffnet er vollkommen neue literarische Räume, für die er vom FREY-Magazin zum Schriftsteller des Jahres 2011 gewählt wurde. Er ist als Mensch weit gereist und als Schriftsteller eröffnet er uns noch weitere Landschaften. Er war bei indigenen Völkern unserer Erde Zuhause, vornehmlich bei den Dakota, die ihn in ihren Stamm aufnahmen und darin bestärken, daß es wichtig ist, die Europäer an ihre eigenen indigenen Wurzeln zu erinnern. Der Mensch muß sich erinnern, wer er eigentlich ist, sonst wird er diesen Planeten zugrunderichten. Die Schattenaspekte unserer Zeit, wie globale Naturzerstörung, Frauenverachtung in den Weltreligionen, Ausbeuterstrukturen allerorten, erwachsen weitgehend aus der monotheistischen, in unserem Kulturkreis aus der christlich-römischen Prägung. Schon in der Bibel werden naturverbundene Völker, die so gut wie immer die Erde als Göttin begreifen, zu Ehren des Einen Gottes Jahwe gemordet. Später mordeten die Römer die indigenen Völker der Kelten, Slawen und Germanen, die zwangschristianisiert wurden, um Jahrhunderte danach als Christen auf anderen Kontinenten indigene Völker zu morden, ob in Amerika, Australien oder Afrika.


Die Poetischen
Feuer sind entfacht
Alexander A. Gronau befindet sich in einer bewußten Opposition zu unserer heutigen Gesellschaft, die nur noch scheinbar frei ist, in Wahrheit jedoch in vielen Belangen einzig den Großkonzernen dient. So sucht er inmitten eines bertelsmannbeherrschten Literaturbetriebes konsequent einen eigenständigen Weg und erreicht als Autor mit dem innovativen Konzept seines Verlages Bibliothek Nemeton einen bisher noch nie dagewesenen Grad an Unanhängigkeit. Dies ist revolutionär und notwendig. Denn es gibt ein riesiges, verschwiegenes Monopol in Deutschland, das für eine freie Gesellschaft bedrohlich ist. Beinah alle Buchhändler führen annähernd nur noch Bertelsmannbücher. Ein einziger Verlagskonzern bestimmt längstens weitgehend, was die Bevölkerung zu lesen bekommt, und damit auch stark, was sie denkt. Hinzu kommt, daß die Bertelsmann-Stiftung im Land eine führende Triebfeder des Sozialabbaus ist. Das bedeutet: Beinah jedes Buch, das Sie als Leser in einer Buchhandlung erstehen, stammt aus dem genannten Konzernhaus und macht damit indirekt die Armen noch ärmer. (Weitere Fakten: Deutschland- Bertelsmannland.pdf 44 KB)

Die Publikumsverlage (alle aus dem Hause Bertelsmann) haben seit langem keinen Mut mehr zu kritischer, anspruchsvoller Literatur; Poetisches wird gezielt gemieden. "Eine Zeit aber, die das Poetische als etwas Seelisches und Komplexes fürchtet und ablehnt, gleicht einem Menschen, der seine Träume scheut und dadurch in einer Abspaltung zu seinem Unbewußten lebt. Dies ist der übliche Zustand des heutigen Menschen." sagt Gronau. Seine Bibliothek Nemeton stellt hierzu eine bewußte Gegenbewegung dar, der sich mündige Leser anschließen sollten, um einen kreativen Wandel zu befördern.

Die Poesie zu kommerzialisieren heißt für Gronau, "ihr das Holz zu nehmen, aus dem ihr Feuer brennt. Sie kann nicht normiert sein, weil sie ihrem Wesen nach immer neue Wege aufspüren will; sie drängt ins Unbegrenzte und ist allein dadurch schon immer den mächtigen Institutionen verdächtig". In seinem Schreiben ist spürbar, daß für diesen Autor Geschichtenschreiben damit gleichbedeutend ist, die inneren Schichten des Menschen und der Welt freizulegen; dabei rückt er die poetische Begabung als etwas Visionäres ins Zentrum seines Schaffens.


Bibliothek Nemeton bietet Anspruch statt Mainstream


Der Begriff Nemeton stammt aus dem Keltischen und meint einen "geschützten, heiligen Naturraum". Er steht damit Pate für den unabhängigen Verlagscharakter von Bibliothek Nemeton und seine künstlerische Ausrichtung inmitten eines überkommerzialisierten Literaturbetriebs. Dabei ist das keltische Wort äußerst zutreffend, denn in keiner anderen Kultur - die Gegenwart eingeschlossen - wurde in Gestalt der Barden die Dichtkunst aufrichtiger verehrt und ihre Bedeutung für den Menschen durchdringender begriffen. Gronau, dessen Schreiben auf diese Wurzeln verweist, befindet sich zudem in einer Tradition zu früherer "Visionärer Literatur", die selten massenkompatibel, aber immer wichtig war; Franz Kafka und Friedrich Hölderlin blieben zu Lebzeiten ohne jeden Erfolg gerade weil sie neue Horizonte erschrieben haben. Auch Gronau geht es um die Erweiterung unserer Vorstellungskraft, so heißt es in einer seiner Geschichten herausfordernd: "Die Welt weist soviele Wirklichkeiten auf wie ein Baum Verästelungen."




Der als Sänger fahrende Ritter
Wolfram von Eschenbach
Der realistische Phantast E.T.A. Hoffmann
Die Utopistin Mary Shelley


Als ein aus sich heraus Geschichten schöpfender Schriftsteller lege ich neben meinen eigenen auch Schichten von Welt frei.“ erläutert Gronau. „Beim Lesen muß der Leser sich an seine eigene Bilderwelt heranwagen, was das Lesen zur Reise macht. Wenn ich schreibe, daß ein Mann durch eine Wüste geht, wie in der Erzählung "Der im ungekannten Land...", läßt der Leser seine unbewußte Vorstellung von einer Wüste vor seinem geistigen Auge entstehen. Und schon vollzieht sich meine Geschichte in seiner Bilderwelt, begegnet er mit seiner Stimme meinen Gedanken in sich und spinnt sie weiter, träumt womöglich von ihnen. Dann wäre die Geschichte in ihm lebendige Wirklichkeit geworden, weil sie über die visionäre Begabung des Menschen in ihm fortwirkt. Letztlich geschieht dies immer beim Lesen, nur möchte ich bewußt damit umgehen. Ich möchte den Leser dazu einladen, beim Lesen bewußter zu visualisieren, sich das geschriebene Geschehen geradezu gegenständlich und sinnlich um sich herum vorzustellen. Dann erfährt er Visionäre Literatur, und damit auch seine eigene Bilderwelt.“


H.G. Wells, der mit den gesellschaftlichen Zuständen seiner Zeit zürnende Schriftsteller künftiger Welten



Das Visionäre geht über das Futuristische hinaus
Die visionäre Begabung des Menschen ist sinnstiftend


Sprache ist an die Wahrnehmung des Menschen gebunden. Sie ist nichts Festgefügtes, sondern ein geistiges Phänomen. Verschiedene Formen können den gleichen Inhalt tragen und machen zusätzliche Informationen möglich. So werden in Gronaus Geschichten mehr Begriffe als Bündelwort zusammengeschrieben als üblich. Es geht ihm darum, die Dinge im Verbund zu begreifen und nicht sie abzutrennen. Wenn wir kennen lernen auseinandergeschrieben begreifen, wie wollen wir dann zusammenfinden?, fragt er. In archaischen Sprachen wurde oft ein ganzer Satz zu einem Wort zusammengezogen, was das ganzheitliche Weltempfinden des pantheistischen Menschen ausdrückte. Bis zur Rechtschreibreform waren im Deutschen weitgehende Wortneuschöpfungen möglich, wie etwa beim "schneestobenzerteilenden Wind". Bibliothek Nemeton will diesen kreativen Umgang mit der Sprache befördern und begreift die Rechtschreibreform als Sinnverlust. Denn Formenvielfalt ist Bedeutungsvielfalt.

Die Weisheit der Träume ist der Reichtum unserer inneren Räume

Ein kreatives Weltbild scheint mir eine ethische Vision vom Menschsein in sich zu bergen. Das abtrennende Bewußtsein des heutigen Menschen gilt es im weitesten Sinne durch Poesie zu überwinden. Das gegenwärtige, funktionale Weltbild ist nicht sinnstiftend, es schränkt das Wesen der Dinge ein. Das, was den Menschen ausmacht, ist sein Bewußtsein, seine Träume, seine Liebesfähigkeit; also unsichtbare Dinge prägen uns als Menschen. Erst die Vorstellungskraft hat uns zum Menschen gemacht.

Bis weit nach der Bronzezeit besaß der Mensch ein Vorstellungsvermögen, das über seine Alltagswelt hinausging, das Pflanzen, Felsen und Tiere beseelt wahrnahm; seine Weltanschauung war umfaßend. Er integrierte alle Erfahrungen in sein Denken und kannte in seinen zumeist demokratisch orientierten Gesellschaften keine Randgruppen, keine Religionskriege, keinen Rassismus. Die gewaltsame Zwangschristianisierung des gesamten europäischen Kontinentes hat dieses wertvolle Erbe zerstört und mit seinem Feudalwesen im Mittelalter über 90 Prozent der Bevölkerung in einem "Gottesstaat" zu Leibeigenen gemacht. Die Natur wurde buchstäblich entseelt, die Frau als ein dämonisches Tier betrachtet, Sündenfall, Hölle und Teufel erfunden und unzählige Menschen als Andersdenkende gefoltert und verbrannt. Erstmals herrschte in Europa ein rein männliches Gottesbild, dessen Unausgewogenheit noch heute Folgen zeitigt. Die Erde wurde nicht mehr als lebenspendende Göttin verehrt sondern erst zum Hort der Hölle, dann zum Objekt der Ausbeutung herabgesetzt. Kaum ein Europäer weiß heute noch etwas über all die vielschichtigen, von den Kirchen gezielt vernichteten europäischen Weltvorstellungen, welche die Menschen einen gesunden Mensch-Natur-Bezug und häufig gleichgestellte Partnerschaften leben ließen. Auch hierüber möchte ich aufklären, trotzdem ich weiß, daß eine umfassende Kritik am kirchlichen Christentum ein massives Tabu ist. Doch wenn diese Kritik niemand wagt, wird unsere Gesellschaft viele unreflektierte Schattenseiten nie überwinden. Wir sind nicht da, um uns die Erde Untertan zu machen, dies ist ein geisteskrankes Ansinnen. Letztlich wird es der Menschheit den ökologischen Untergang bescheren, wenn diese nicht die patriarchalen Denkmuster des Monotheismus und des Kapitalismus überwindet."

In den vorchristlichen Kulturen Europas hatten die Menschen einen sinnhaften Bezug zur Natur


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Der innere Zustand des Menschen greift auf die Welt aus. Jeden Menschen, den wir treffen, jeder Ort an dem wir sind, bleibt in uns gegenwärtig, er prägt uns. In eines jeden Unterbewußtsein sind die Bilder und das Wissen um gegenwärtige Kriege, Umweltzerstörung und Elend, aber auch die Zuneigung und Schönheit, die wir bisher erfahren haben. Es greift verändernd in uns. Wenn wir beim Spazierengehen einen Schwan im Fluß sehen, oder einen Bekannten treffen, das alles wenig später vergessen wähnen, erfahren wir häufig erst im Traum - wenn das Erlebte durch das sogenannte Unterbewußte gegangen ist -, was diese Begegnungen für uns bedeutet haben. Ich schöpfe aus dieser Ebene der inneren Bilder Geschichten. Die phantastischen Elemente, die dadurch entstehen, dienen nicht der Weltflucht sondern der Welterkennung. Welt und Mensch haben eine innere Wirklichkeit, so wie es der Mythos zu erzählen weiß. Auf diese innere Bedeutungsebene richtet sich der Blick meiner Visionären Literatur, inmitten einer Gesellschaft, die gerne alles veräußert." meint Gronau.

"Die Poesie muß wieder einen wahrnehmbaren Raum

im Leben der Menschen finden."


Das unsichtbare Wesen der Dinge sichtbar machen, scheint mir überhaupt die wichtigste dichterische Aufgabe zu sein. Und in unserer Zeit der Oberflächlichkeit das kollektiv Verdrängte zu benennen.“, so Gronau.

Ab und an sucht Gronau für seine Bücher die Zusammenarbeit mit Künstlern. Daniel Castagnaro und Stella Springhart illustrierten denkbar stimmungsvoll die phantastisch-surreale Novelle Masken der Macht beziehungsweise das Kinderbuch Ferius Feenuß in der Anderswelt. Die Künstlerin Lilia Alva hat etliche Bilder zur Homepage kreiert und eine ihrer stimmungsvollen Photographien wurde für das Buch Die Weiße Göttin Huldr verwendet. Andere Bücher gestaltet Gronau bis zum Cover gänzlich aus eigener Hand, meist unter Verwendung älterer Kunstwerke. Diese Entstehung von Büchern aus einem kreativen Guß ist eine Besonderheit. In der Regel hat ein Autor seine Urheberrechte für eine Veröffentlichung an den Verlag abzutreten, der oft starke Eingriffe am Inhalt vornimmt. Die uneingeschränkte Eigenregie des Dichters Alexander A. Gronau spricht aus jeder Zeile seiner in einem natürlichen Wachstumsprozeß entstandenen Werke. Der mündige Leser ist aufgerufen diesen Unterschied zu entdecken!

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