Bibliothek Nemeton

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Ich werde das Forum ab und an auch für Neuigkeiten in eigener Sache nutzen.

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Alexander A. Gronau




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FORUMSBEITRÄGE:

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Ihr Name: Gabriele B.

Sehr geehrter Herr Gronau, ich möchte mich bedanken für die Buchsendung "Masken der Macht" und das zusätzliche Bild des Umschlags. Ich war überrascht von der Form des Buches und finde es schön mal keine herkömmliche Buchform zu haben, zumal zu einem außergewöhnlichen Buch diese Form sehr gut getroffen ist. Das Bild "Masken der Macht" fasziniert mich. Die Geschichte hat mich gefangengenommen, aber auch Angst gemacht, so subtil, schleichend. Ich habe mit dem Grafen und dem Kind gelitten. Ich kann es gar nicht so recht beschreiben. Es ist nur eine ungenügende Wiedergabe dessen, was ich beim Lesen empfunden habe, es wird dem nicht annähernd gerecht. Ich bin sicher, daß mich auch Ihre anderen Bücher ansprechen. Da mich auch Nomadenvölker interessieren, hat mir auch Ihr Vorspann gefallen und beeindruckt. Ich lese natürlich auch herkömmliche Bücher, bin aber schon immer an schön gearbeiteter, ausgefallener Literatur interessiert gewesen und habe solche kleinen Schätze in meiner Sammlung, auch aus dem Antiquariat. Ich freue mich auf die beiden bestellten Bücher. Mit freundlichem Gruß Gabriele B.


Antwort: Sehr geehrte Frau Gabriele B., es ist für mich bereichernd zu erfahren, wie sehr Sie meine Geschichte gefangengenommen hat. Davon ist für mich aus Ihren Zeilen einiges herauszuspüren. Immer wenn ich von Lesern eine Rückmeldung erhalte, die mir - wie Ihr Brief - einen wertvollen Einblick gibt, auf welcher seelischen Ebene eine Geschichte von mir berührt hat, so bestärkt mich dies auf meinem Weg. Daß Ihnen meine Geschichte schleichend Angst machte, mag damit zusammenhängen, daß in unserer Gesellschaft, die sich auf der einen Seite als liberal und freiheitlich definiert, zugleich ein harter Anpaßungsdruck herrscht; er droht den Menschen ihre Gesichter zu nehmen. Diesen Vorgang der erwarteten, als harmlos ausgegebenen Anpaßung darf man nicht hinterfragen. Dies zu tun ist ein Tabu; vordergründig ist jeder frei, das steht in der Verfassung, hintergründig wird die Freiheit des Einzelnen, seine Selbstbestimmung oftmals nicht geachtet. In diesem doppelten Sinn verlieren viele Menschen durch den Anpaßungsdruck in unserer Gesellschaft die Züge ihres Gesichtes, oftmals merken sie gar nicht, wieviel sie von sich selbst schon schleichend aufgegeben haben; und läßt sich Unheimlicheres denken, als dieser Vorgang des Verlustes der Eigengesichtigkeit? Dafür suchte ich in meiner Novelle "Masken der Macht" innere Bilder. Ihr Brief zeigt mir, daß ich sie gefunden habe. Mit herzlichen Grüßen Alexander A. Gronau

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Ihr Name: Bernd G.

"Der Weltenring“ ist gestern angekommen. Ich habe auch in Ihre Homepage geschaut – da sind mir fast die Tränen gekommen, dass sich heutzutage noch jemand die Zeit für die Herstellung von solch prächtigen Büchern nimmt. Und das dann auch noch zu einem erschwinglichen Preis – meine Hochachtung! In der Phantastik- und auch SF-Szene vermisse ich eine Botschaft. Wo man hinschaut nur Kommerz, gepaart mit Seelenlosigkeit. Ich bin zwar manchmal auch ganz gerne Pessimist, aber gerade in der heutigen, fast in jeder Hinsicht trübseligen Zeit tut jeder optimistische Prophet (egal auf welchem Gebiet) gut. Und Sie haben das ganz wunderbar mit „..welche andere Literaturgattung kann imposanter die Grenzen des bestehenden Weltbildes aufbrechen und Neues an den Horizont schreiben“ ausgedrückt. Meinen Dank für die persönliche Widmung! Und wie beim Essen, auch da hebe ich mir das Beste oft bis zum Schluß auf: Ihr Schreibstil !!! Da bleibt mir wirklich die Spucke weg. Den kann ich nun wirklich nicht beschreiben – der ist eine Klasse für sich. Die Themenvielfalt und deren Vermischung ist beeindruckend. Ich habe heute „das dritte Geschehen“ vom Weltenring mit Lesen abgeschlossen. Die zwei Weltpolizisten haben gerade den Fremden aufgegriffen und ich ein Stück vom zerbrochenen Spiegel. Ich bin sehr gespannt auf den Fortgang der Geschichte.

Lieben Dank für Ihre umfangreiche E-Mail. Ich verstehe immer noch nicht, wo Sie die Zeit hernehmen, einfach unfassbar bei Ihrem Pensum! Ihre Feststellung „Denn das gleiche Denken, das zur Krise führte, kann diese nicht überwinden“ hat mir sehr imponiert."

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Ihr Name: Norbert

Es ist seit langem die erste litarisch anspruchsvolle Phantastik, die ich gelesen habe. Eigentlich das seltenste Genre, daß zumindest in Deutschland seit Jahrzehnten total ausgestorben ist, von keinem deutschen Verlag verlegt wird. Ich kenne da zumindest nichts. Ich fürchte, man kann da bis Kafka zurückgehen. Man wird nur noch mit billiger Fantasy überschwemmt. Daß Sie sich der litararisch anspruchsvollen Phantastik verschrieben haben, finde ich wichtig und gut. Aber eigentlich wird man Ihnen damit auch nicht ganz gerecht, da sie irgendwie etwas verstörend Neues machen. Sie verfügen über eine sehr lebendige Sprache. Sie nennen es visionäre Litartur. Ich finde es gut, daß endlich mal ein deutscher Autor etwas wirklich Neues wagt.

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Ihr Name: Gertrud

Ihr Buch "Der Gedankenaufzeichner" ist sehr notwendig. Es geht um die Kraft der Poesie und das sie in unserer Gesellschaft nicht nur unterschätzt wird, sondern sie zur Poesie gar nicht mehr fähig ist, und was das für eine ergraute Welt schafft. Poesie ist keine Nebensache, die der netten Erbauung dient, sondern ist Leben, Liebe, Farbe, Sinn. Die Poesie, und nur sie, kann in dieser visionären Geschichte das Grau unserer Zivilisation aufbrechen.

Mich hat das Buch sehr begeistert, da es keine einfachen Antworten gibt, sehr viel Spannung aufbaut, da man als Leser mit dem Dichter hofft, einen Weg aus der ergrauten Stadt zu finden, und ich freute mich schon immer auf die nächste besonders lyrische Formulierung. Ein Satz hat in dem Roman "Der Gedankenaufzeichner in der Stadt ergrauter Schattierung" oft mehr Poesie als bei anderen ein ganzes Buch. Daher gelingt Ihnen Ihr Anliegen. Sie nähern sich mit Ihrer Poesie dem Unsichtbaren. Es ist sehr wertvoll, daß ein Schriftsteller sich unabhängig von jeder Marktzensur macht und kaum mehr Gewagtes schreibt und lebt: nämlich Poesie.

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Ihr Name: Gabriele B.

Ich habe inzwischen auch das Buch "Der erste Zweig des Mabinogi" gelesen und es hat mich sehr begeistert. So habe ich mir Sagen und Mythen immer gewünscht. Ich habe das Buch gar nicht aus der Hand legen können, es ist so spannend erzählt und die Sprache und der Aufbau der Geschichte passt so gut zu dieser Zeit. Schon das Bild des Umschlags gefällt und bringt mich in die Zeit der Myhten und Sagen. Für mich ist auch diese Karte sehr schön, anhand der man die Geschehnisse der Geschichte verfolgen kann. Auch der Schriftzug gefällt mir gut und die keltischen Zeichnungen und natürlich das Blatt aus dem Roten Wald. Das zeigt so viel Liebe zur Gestaltung und ist eine Überraschung für den Leser. Die Geschichte beinhaltet alles, was ich mir von der keltischen Zeit vorstelle und gelesen habe, den Elben und Druiden von der Unterwelt mit der Erdgöttin und den Tieren, die Boten der Anderswelt sind. Es ist in einer Sprache verfasst, die das ganze Geheimnisvolle und Unvorstellbare, Phantastische so gut zum Ausdruck bringt. Es lässt mich in diese Welt der Mythen eintauchen und leider viel zu schnell wieder in die "Jetztzeit" kommen. Ich bin gespannt auf das zweite Buch, das hoffentlich ensteht.

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Bekanntmachung in eigener Sache::

Am 23.4. werde ich zum Anlaß des "Welttages des Buches" in der Stadtbibliothek Nürnberg-Langwasser um 15 Uhr von Wilhelm Hauff "Das kalte Herz" lesen. Ich werde die Lesung mit zahlreichen, hörspielartigen Geräuschen und Musiken unterlegen. Ich freue mich auf Ihr Kommen! -Alexander A. Gronau

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Bekanntmachung in eigener Sache:

Am Montag, den 20.2. findet von 22 Uhr bis 24 Uhr ein zweistündiges Interview mit mir auf dem Radiosender Afk-Max (in Nürnberg und Fürth auf Welle 106.5, in Erlangen auf Welle 106.2) statt. Dort werde ich Bibliothek Nemeton und meine Literatur vorstellen. Es werden Hörspielausschnitte von mir zu hören sein, zudem werde ich im Studio aus der Erzählung "Der Hegemon oder Der Fremde im Spiegel" und aus dem Roman "Der Gedankenaufzeichner in der Stadt ergrauter Schattierung" lesen. Die Sendung wird Sonntag, den 26.2. von 9 Uhr bis 11 Uhr wiederholt. -Sie können mir gerne mitteilen, wie Sie die Sendung fanden: leserpost@bibliotheknemeton.de

Alexander A. Gronau

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Ihr Name: Simone

Hallo Herr Gronau

Ferius in der Anderswelt hat meine Tochter zu vielen phantasievollen Einfällen gebracht. Sie sieht jetzt überall hinter unseren Möbeln Fabelwesen in dahinter vermuteten Wandlöchern. Ihr Buch ist aber auch ein geheimes Kinderbuch für Erwachsene, es enthält viele philosophische Gedanken in ganz putzigen Bildern. Die Welt zu perfektionieren heißt, sie zu maßregeln! Die Villa, die ihr Eigenleben führt, und jede Figur hat so einen liebenswerten Charakter, gerade weil jede ihre eigene Make hat. Besonders gefiel mir neben Ferius der jeden wichtigen Zauberspruch vernuschelnde „Bedeutsamste Zauberer aller Lande“ in seinem etwas mißraten selbstgezauberten Turm im Birkenwald, und das melancholische Gespenst in seiner windschiefen, zugewachsenen Hütte im Wald. Ich hoffe, Sie schreiben einmal eine Fortsetzung. Das Lesen war eine große Freude!

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Ihr Name: Sabine

Ich fand Ihr Buch "Der Hegemon oder Der Fremde im Spiegel" sehr stark. Besonders bemerkenswert fand ich, daß in ihm mythische Bezüge eine Rolle spielen, um unsere heutige Realität zu beschreiben und sie besser zu verstehen. Das finde ich nicht nur legitim, sondern geradezu wichtig für unsere Zeit, in der doch niemand mehr an irgendetwas glaubt. Zum Beispiel fand ich den in Ihrer Erzählung gebrachten Zusammenhang einer Aue mit den Augen, sehr faszinierend. Oder das der Traum der innere Raum des Menschen ist. Woher wissen Sie das nur alles?

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Ihr Name: Marco

Sehr geehrter Herr Gronau,

neugierig geworden durch eine Ihrer spannenden und tiefgründigen Lesungen, besuchte ich nun auch endlich einmal Ihre Website. Ich muß Ihnen ein großes Kompliment aussprechen. Nicht nur die ausführlichen Buchvorstellungen sind mehr als gelungen, auch die Hörbeispiele sind eine hervorragende Idee.

Ich werde auch in Zukunft mit großem Interesse die Entwicklung Ihrer Bibliothek Nemeton verfolgen.

Viel Erfolg auch weiterhin mit all Ihren Projekten.

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Ihr Name: Jennifer W.

Gestern entdeckte ich einen Artikel über Sie in den Nürnberger Nachrichten und wurde neugierig auf Ihre Homepage. Hier entfaltet sich ja ein ganz umfangreiches Projekt. Neben Ihren literarischen Werken zum ausführlichen Reinlesen (das findet man leider immer seltener) und Ihren Lesungen (von den man sich hier ein „gutes Bild“ machen kann), gibt es hier überraschender Weise auch Hörspielsequenzen und sogar eine Zeitung, die mir ein sehr interessantes Format zu scheinen hat.

Ich finde Ihren Ansatz, Natur und Mensch auch durch Poesie auf fruchtbare und kreative Weise zuverbinden sehr schön.

Ich wünsche Ihrem Projekt, gerade weil es wohl eines ist, daß sich neben der gängigen Medienwelt einen Raum schafft, viel Erfolg!

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Ihr Name: jörg,

habe geraden den ferius gelesen, musste dabei immer wieder über die genialen einfälle schmunzeln. lange nichts mehr so fantasievolles gelesen! absolut zu empfehlen!

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Ihr Name: Joke

Ich bin durch Zufall auf diese Seite gelangt und würde gerne erfahren, wann die nächste Lesung stattfindet und vorallem um welches Buch es gehen wird! Ich bedanke mich schon einmal im Voraus für die Infos.

M.f.G.
J.Marten

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Ihr Name: Katrin

Ich finde den Inhalt ihrer Geschichte sehr gut. Auch ist sie sehr gut geschrieben. Man merkt, daß Sie wissen worüber Sie schreiben, daß sie vieles aus einem eigenen Erleben heraus beschreiben. Das Buch ist sehr berührend und der Charakter des jugendlichen Tom Patrik High Eagle erscheint mir sehr glaubhaft. Ich habe mich auch schon mit der indianischen Kulur beschäftigt und das Thema ihres Buch ist darin wichtig, weil vielen einfach zu unbekannt. Für viele ist Amerika immer noch gleichbedeutend mit Menschenrechten, die müssen aber alle mit unglaublicher Ignoranz das Schicksal der indianischen Menschen übergehen, bis heute. Es ist ja allein unglaublich, daß 1990 der traditionelle Friefhof eines bestehenden Stammes der Irokesen, der dort seine Vorfahren ehrt, am Ende gegen alle indianischen Proteste mit militärischen Mitteln in einen Golfplatz umgewandelt wurde. Ich finde es sehr gut, daß sie das in den Hintergrund ihres Romanes stellen.

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Ihr Name: Sabine

Ihre letzte Lesung war ein besonderer Genuß.

Sie haben, wie ich finde, eine zum Anlaß in sich runde und in einem harmonischen Spannungsbogen eingefügte, Geschichtenauswahl getroffen. Jede Einzelne von ihnen war anrührend und hat dazu beigetragen, daß Ihre Lesung, weit über den Literarischen Abend hinaus, Spuren hinterlassen kann.

Kompliment auch an Herrn Spischak, der wieder einmal mehr Ihre Lesung am Bass äußerst wohlklingend untermalt hat. Etwas Besonderes war auch der Besuch des „nächtlichen Wanderers“ alias Herr Kirchner, der uns alle mit seinen schaurig-schönen und eindringlich vorgetragenen Nürnberger-Sagen-Geschichten aufs Angenehmste überrascht hat.

Ihnen ist ein wunderbar berührender Abend gelungen!

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Ihr Name: Jadwiga

Ihr Gedankenaufzeichner ist ein Buch mit vielen Facetten, daß man gerne öfter in die Hand nimmt. Ich entdecke immer wieder neue interessante Stellen, die mich zum Nachdenken anregen.

Zunächst meinte ich, der Gedankenaufzeichner lebe in einer "grauen"haften Zukunft und mußte doch etwas erschrocken feststellen, soweit weg ist sie gar nicht. Man wird aufgerüttelt bewußter zu betrachten, was an Umweltzerstörung, verrückter Politik und Kontaktarmut schon heutzutage geschieht.
Besonders romantisch aber auch schmerzvoll-melancholisch finde ich, die in der Sehnsucht des Gedankenaufzeichners nach Urwüchsigkeit, eingebettet liegenden, zärtlichen Beschreibungen der Abschiede von seinen Geliebten und der inniglichen Begehr nach einer neuen Liebe.

Ihre Stimmungsbilder, die so genau beobachtend eine Atmosphäre beschreiben, lassen einen darüber nachsinnen, welche Kraft innere Bilder erzeugen können.

Ein Roman, der auf "sagenhaft" visionärer Weise der Berührbarkeit eines farbenfrohen Lebens auf der Spur ist.

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Ihr Name: Vyoralek

Als ich mir gearde diese Homepage erneut ansehen wollte, habe ich erfreut festgestellt, dass sie mit viel Liebe, Kunst und Professionalität erweitert und verschönert wurde.Hierzu möchte ich für alle leserlich mein großes Kompliment aussprechen!Es lohnt sich, die Site nach neuen Bildern,Photos und Texten zu durchforsten.Besonders positiv sind mir die Photos aufgefallen im Leseraum, die die einzigartig romantische Stimmung bei den Lesungen dokumentieren und das Credo,in dem die Ziele und Motive des Verlags noch eindeutiger und ausführlicher dargelegt werden.

Natürlich erwarte ich auch heute Abend mit Spannung die Lesung bei Alexander Gronau und hoffe auf bekannte Gesichter zu stoßen.

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Ihr Name: Sabine

Nachdem ich durch das Internet auf die außergewöhnliche Homepage von Alexander A. Gronau aufmerksam wurde, habe ich mittlerweile einige seiner Werke gelesen.

Als erstes ist mir das besonders ästhetische Buchformat angenehm in die Augen und sehr lesefreundlich in die Hände gefallen. Spannend finde ich den schöpferischen Umgang mit Sprache jenseits der gängigen Regeln als lebendiger Gestaltungsausdruck. Auch die umfassenden Bibliographien geben einen interessanten Einblick in die Inspirationsquellen des Autors und regen an, bevorzugte Themen weiter zu vertiefen.

Der Ferius Findus in der Anderswelt ist ein ganz goldiges Kinderbuch über ein kleines dürres Männchen, das die exakten, geregelten und planbaren Dinge des Lebens schätzt und allmählich, ein wenig furchtsam und verwundert, einen „fabelhaften“ abenteuerlichen Weg mit seinen neu gewonnen Freunden beschreitet. Wirklich sehr putzig und voller witziger Ideen geschrieben, was mir auch als großes Kind bezaubernde Lesestunden beschert hat.

Durch die bildhafte Sprache von "Die Masken der Macht" fühlte ich mich sofort in das Schloß mit seinen vielen Geheimnissen versetzt. Ich war neugierig, was sich in den einzelnen Räumen, wie z.B. dem Dachboden, dem Festsaal oder den Katakomben, um nur einige zu nennen, verbirgt. Da es sinnbildlich um die Findung der eigenen von Maskeraden befreiten Identität geht, kann ich diese spannenden Novelle wärmstens empfehlen.

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Ihr Name: Vyoralek

Was mir an der "Nehalennia Legende" besonders gefällt, ist neben der mythischen, stimmungsvollen Sprache, der Umstand, dass sie im alten Europa spielt. Man lernt verschiedene alte Stämme der damaligen Europäer, der Kelten und Germanen, kennen, deren Götterwelt und spirituelle, naturmagische Weltvorstellung, und auch ihre Beziehung zueinander. Auch wenn sie untereinander zerstritten sein mögen, wollen sie sich trotzdem mehrheitlich gegen eine gemeinsame Bedrohung stellen, die den heiligsten Schatz des Landes gestohlen hat. Mir gefällt die Symbolik sehr gut, daß wegen dieses Frevels, der an der Natur begangen wurde, nun die Göttin Nehalennia und mit ihr der Frühling ausbleibt, die Zeit also, in der normalerweise auch die Gefühle der Menschen neu belebt werden. Faszinierend fand ich auch die Zwergenwesen, die sich selbst so vergiften, nicht nur wegen ihrer Gier nach allem Glänzenden im Inneren der Erde und dem heiligen Gebirge, sondern auch mit ihren schlechten Gedanken. Auch die visuelle Verbundenheit zwischen der Krähe und der Silberumsponnenen fand ich sehr imaginativ. Die Sprache finde ich schön bildhaft, sie fügt sich an die jeweilige Situation an, sie ist tief mystisch, wenn alte Rituale beschrieben werden oder abwechslungsreich, wenn es um die Reise durch die verschiedenen Landschaften geht. Die Geschichte ist spannend, traurig an manchen Stellen und lehrreich. Und man befürchtet trotz all der Sympathie mit den Helden ein böses Ende, mir gehts zumindest so. Ich bin auf die weitere Entwicklung sehr gespannt und werde bei der Lesung des zweiten Teiles gern dabeisein!.

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Ihr Name: Thomas,

Danke für den Tipp "Insel Verlag"! Ich habe in der Tat feststellen können, daß die Übersetzungen älterer Literatur meist viel besser sind, als bei anderen Verlagen. Die Unterschiede sind teilweise unglaublich. Bei Poe konnte ich das besonders feststellen. Mancher Verlag hat seine Geschichten ganz schön massenkompatibel gemacht. Beim Insel-Verlag konnte ich einen Poe lesen, so poetisch und atmosphärisch, wie ich ihn noch gar nicht kannte! Also, an alle bibliophil veranlagten Liebhaber: Haltet euch bei alten Texten an den Insel Verlag!

P.S.: An den Autor dieser Homepage: Ich finde Ihre Literatur sehr faszinierend! Es ist gut, daß literarisch anspruchsvolle visionäre oder phantastische Literatur noch nicht ausgestorben ist! Ich werde Ihr Projekt weiter interessiert verfolgen!

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Ihr Name: Vyoralek

Als erstes möchte ich Ihnen ein großes Kompliment machen. Die Lesung bei Ihnen Zuhause in Ihrer Bibliothek Nemeton war sehr schön. Das Ambiente war sehr gemütlich eingerichtet. Sie haben sehr gut gelesen und dabei spannend betont. Man konnte Ihrer Geschichte gut lauschen. David hat dazu sehr stimmungsvoll am Bass gespielt. Und die Idee, Bilder zu allem zu zeigen, war sehr gut. Es hat alles sehr harmonisch zusammengepasst! Das Gewitter war noch wie dazu bestellt! Es war ein besonderer Abend!

Ich möchte sehr gerne wieder bei der nächsten Lesung dabei sein! Es freut mich ganz besonders, dass Sie planen aus der Nehalennia-Legende zu lesen. Die Einführung hierzu auf Ihrer Homepage hat auf jeden Fall sehr mein Interesse geweckt und ich freue mich wirklich auf mehr von dieser Geschichte. Ich fände es außerdem schön bei der Lesung einige bekannte Gesichter vom letzten Mal wiederzusehen.

Liebe Grüße Vyoralek

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Ihr Name: Hartmann

Selten liest man eine Literatur, die gleichzeitig künstlerisch so ansprechend ist und einen doch auch so spannend unterhält. An Ihrer Literatur ist besonders bemerkenswert, wie sich verschiedene Realitätsebenen überlagern, wie Sie als Autor stimmige Bilder entwickeln für die inneren Zustände des Menschen und der Welt. Und wie diese literarischen Szenen einen inneren Prozeß in einem auslösen. Es führt einen dazu, in sich selbst hineinzuhorchen. Beim "Hegemon" fand ich die ausführliche Bibliographie aufschlußreich für jeden, der sich in viele der angesprochenen Themen vertiefen möchte. Ihre Geschichten vergißt man gewiss nicht so schnell, eher holt man sie immer wieder mal vor. Denn es ist vieles zu entdecken. Dass diese Literatur, die einen ganz eigenen, durchdachten Charakter hat, keinen größeren Verlag gefunden hat, verstört, ist aber wohl bezeichend. Ich hoffe, Sie halten durch, denn Sie sind ein interessanter Autor, Herr Gronau. Einer, der etwas zu sagen hat, und damit sind Sie jemand, den unser kuturell niedergehendes Land (Pisastudie!) braucht!

P.S.: Danke für den Literaturtipp Gert Heidenreich!

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Ihr Name: David Spischak

Ich habe alle Werke von Alexander A. Gronau, die hier aufgeführt sind, gelesen. Und ich kann daher sagen, daß ich es genau richtig halte, auf diese unabhängige Art und Weise, wie es der Autor tut, neues Kulturgut zu schaffen, indem man sich auf, von der Allgemeinheit verlorengeglaubte, kulturelle und spiritualistische Werte bezieht, die ja tatsächlich vorhanden sind und deren Grundge von einer sinnhaften Welt von der neueren Wissenschaft bestätigt werden, wie beispielsweise vom Systemtheoretiker Ervin Laszlo, dem Ethnologen Storl, oder von Biologen wie Sheldrake. Ich finde es in unserer Zeit schlichtweg notwendig, solche künstlerischen Schritte zu unternehmen wie Alexander A. Gronau in seinem visionären Erzählen, indem er immer wieder eigenständige Ideen gekonnt in neuen Formen ausdrückt. Er schlägt einen Bogen von unserer unpersönlichen Moderne zu einem seelenvollen Menschenbild. So wohnt allem - egal wie kritisch unsere gesellschaftliche Lage von ihm auch betrachtet wird - immer eine positive Utopie des Menschseins inne. Daher wirken die visionären Geschichten in ihren Szenerien auf mich genauso aufwühlend wie wohltuend, was faszinierend ist.

Die Homepagegestaltung finde ich ebenso gut, da sie selbsterklärend ist. Ich finde sie geistreich gestaltet. Damit meine ich die einzelnen Bilder zu den Texten, das Bildmaterial insgesamt, und daß man über die Seite "Zu allen Schriften" ausführlich in die einzelnen Texte hineinlesen, und sich damit in die jeweiligen Stoffe gut hineinfinden kann.

P.S.: Herr Gronau, ich freue mich bereits auf ihre neuen Titel, die ich derzeit bei Ihnen in Arbeit weiß!

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Ihr Name: Sabine

An den Textauszügen auf diesen Internetseiten hat mich die bildhafte Sprache und die Auswahl der Grundthemen besonders angesprochen. Hier entfaltet sich eine erstaunlich reichhaltige Palette an Bildern, die von einer "grau"samen Welt bis zu einer fantastisch bunten Fabelwelt, vom zarten Rosenbtenstaub bis hin zum lichtraubenden Monstrum reicht. Die Themenauswahl, wie z.B. Spurensuche, Überwinden von Mißständen und Naturverbundenheit, finde ich berührend. Sie laden mich auf eine phantasievolle, einfühlsame und bewegende Art zum Lesen ein. Phantasievoll wie die in einem Apfelkompottglas eingefangenen "...Pausen sämtlicher Beethovensymphonien". Einfühlsam, weil auf eine behutsame Weise Stimmungsbilder unterschiedlicher Gefühlsfacetten entworfen werden. Bewegend, weil man von der Bilderatmosphäre fast unmerklich angesteckt wird. Und wenn man sie auf sich wirken läßt, unterschiedliche, bereichernde Assozziationen geweckt werden können.

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Ihr Name: Peter

Den Ansatz einer Literatur, die nach der visionären Begabung des Menschen fragt, finde ich spannend. Ich habe auch Eschenbach und einiges von Hoffmann gelesen. Nachdem ich die meisten Texte in der Homepage durchgelesen habe, finde ich, dass es da schon Berührungspunkte gibt und es doch wieder ganz anders ist. Die Texte von Dir sind vielschichtig und unterschiedlich. Das finde ich recht erstaunlich, da sie ja alle vom selben Autor sind. Die Geschichten reizen auf alle Fälle zu eigenen Nachforschungen in den angesprochenen Themen. Gut finde ich daher die Bibliographie im "Gedankenaufzeichner". Sie ist umfangreich und es stehen eine ganze Reihe interessanter Titel drin, die einem darin gut weiterhelfen. "Der Gedankenaufzeichner" war auch spannend und sehr informativ zu lesen. Eine anspruchsvolle Sprache, die trotzdem flüßig zu lesen geht. Ich werde auf jeden Fall das Projekt weiter verfolgen und gern mal zu einer Lesung kommen. Beste Grüße!

Mein Kompliment für das Engagement was Eigenes auf die Beine zu stellen!

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Ihr Name: Marco Kirchner

Ich habe den Roman "Der Gedankenaufzeichner in der Stadt ergrauter Schattierung" gelesen. Als erstes fand ich faszinierend, daß sich beim Lesen ein physischer und psychischer Farbhunger einstellt. Man freut sich nach dem Lesen über jeden Farbklecks, den man in seinem realen Umfeld sieht. Man kommt schon fast über jede Farbe ins Meditieren. Auch macht einem die Geschichte die Wichtigkeit der eigenen Träume wieder bewußt. Man erkennt, daß sie ein ganz wichtiger Teil von uns sind. Die Geschichte ruft die eigenen inneren Bilder in einem richtiggehend wach. Man gewinnt wieder einen Sinn dafür. Das war eine sehr bereichernde Erfahrung für mich.

Der Gedankenaufzeichner läßt einen auch die Zusammenhänge deutlich erkennen, woran unsere Gesellschaft krankt, was in ihr fehlt und wo die Ansätze liegen, die Welt nicht so "grauenvoll" werden zu lassen, wie sie in der Geschichte vom Gedankenaufzeichner schon geworden ist. Und woran man an sich selbst noch arbeiten muß, damit es nicht soweit kommt. Ich finde, daß den "Gedankenaufzeichner" in unserer heutigen Zeit jeder lesen sollte. Mich hat er sehr bereichert! Bei weiteren Lesungen werde ich unbedingt wieder dabeisein!

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Ihr Name: Tine

Hallo Alexander,
Ich bin schwer beeindruckt davon wie deine Geschichten auf mich wirken! Jede auf ihre Art. Im Gedankenaufzeichner habe ich mich wiedererkannt. Und ich frage mich, ob das jetzt eher schön oder traurig ist. Der Gestaltenwandler im Ungekannten Land läßt mich gleichzeitig erschauern und doch fühle ich auch soetwas wie Trost. Es ist schon seltsam welche Saiten deine Worte in einem so zum Schwingen bringen. Die Nehalennia Legende empfinde ich nun als etwas ganz Besonders. Mir sind die geschilderten Landschaften seltsam vertraut. Irgendwie hat es mich beim Lesen richtig hineingezogen, was mir schon lange nicht mehr passiert ist. Die Geschichte entwickelt eine Eigendynamik, die einen nicht mehr los läßt. Ich frage mich wirklich, wie man mit Worten soetwas Schönes schaffen kann. Das sind keine Geschichten sondern Kompositionen! Deine Werke haben mir echt ein paar sehr wertvolle Stunden beschert!

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Ihr Name: Vyoralek,

Eure Lesung im Fünfeckturm auf der nürnberger Burg vom "Hegemon oder dem Fremden im Spiegel" fand ich wirklich schön. Die Idee, daß einer die Hauptfigur und den Erzähler liest, und der andere alle übrigen Rollen, hat das Ganze sehr lebendig wirken lassen. Zusammen mit den Basscollagen vom David und dem tollen Ambiente im Mittelalterturm wurde eine besondere Stimmung erzeugt. Ich hatte mir ja daraufhin den Band gekauft und muß sagen, daß es nach dem ersten Teil, den Ihr gelesen habt, schon überraschend anders weiter gegangen ist als ich gedacht hätte. Es sind viele interessante Szenen und Gedanken dabei, worauf ich irgendwann mal noch zurückkommen werde. Ich habe gehört, daß der Autor eine Art literarischen Salon bei sich Zuhause plant und in diesem Rahmen Lesungen gibt. Ich wäre da schon sehr interessiert daran mit dabei sein zu können. Wenn Ihr wollt, sagt mir Bescheid, wenn es so weit ist! Vielen Dank. Ich bin jedenfalls schon auf mehr gespannt!

Vyoralek

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